SBN Media

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Sebastian Kraus, SBN Media, Veilchenring 17, 85247 Schwabhausen (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über Leistungen in den Bereichen YouTube-Beratung, Content-Strategie, Videoproduktion und verwandte Dienstleistungen.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungserbringung zustande.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Dazu können insbesondere gehören: Strategieberatung für YouTube und Social Media, Konzeption und Planung von Videoinhalten, Videoproduktion (Dreh, Schnitt, Postproduktion), Kanaloptimierung und Wachstumsstrategie sowie laufende Betreuung und Content-Management.

Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugänge rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.

Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der für Rückfragen und Freigaben zur Verfügung steht. Verzögerungen, die durch fehlende Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers und berechtigen nicht zur Minderung der Vergütung.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Regelungen:

Bei Projektaufträgen wird eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung fällig. Die Restzahlung erfolgt bei Abnahme der Leistung. Bei laufender Zusammenarbeit (Retainer) erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen.

§ 6 Termine und Fristen

Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurden. Bei höherer Gewalt oder unvorhergesehenen Ereignissen verlängern sich Fristen entsprechend.

Kann der Auftragnehmer einen vereinbarten Termin nicht einhalten, informiert er den Kunden unverzüglich und schlägt einen Ersatztermin vor.

§ 7 Abnahme

Der Kunde ist verpflichtet, die erbrachten Leistungen innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung zu prüfen und etwaige Mängel schriftlich zu rügen. Erfolgt keine Rüge innerhalb dieser Frist, gilt die Leistung als abgenommen.

Der Auftragnehmer hat das Recht, gerügte Mängel innerhalb einer angemessenen Frist nachzubessern. Erst nach erfolglosem zweiten Nachbesserungsversuch kann der Kunde vom Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern.

§ 8 Nutzungsrechte

Der Auftragnehmer räumt dem Kunden nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte an den erstellten Inhalten ein. Art und Umfang der Nutzungsrechte ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

Sofern nicht anders vereinbart, werden einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte für die vereinbarten Zwecke eingeräumt. Eine Weitergabe an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Arbeiten als Referenz in seinem Portfolio, auf seiner Website und in sozialen Medien zu verwenden, sofern keine gegenteilige Vereinbarung getroffen wurde.

§ 9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

§ 10 Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Die Haftung ist in jedem Fall auf die Höhe der vereinbarten Vergütung des jeweiligen Auftrags begrenzt. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Der Auftragnehmer haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg der erbrachten Leistungen, insbesondere nicht für Reichweite, Klickzahlen, Umsatzsteigerungen oder ähnliche Kennzahlen.

§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung

Projektverträge enden mit der Abnahme der vereinbarten Leistung und vollständiger Bezahlung.

Laufende Verträge (Retainer) können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht anders vereinbart. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz Mahnung nicht innerhalb einer angemessenen Frist erfüllt.

§ 12 Stornierung

Bei Stornierung eines bestätigten Auftrags durch den Kunden gelten folgende Regelungen: Bis 14 Tage vor Projektbeginn ist eine kostenfreie Stornierung möglich. Ab 14 Tage vor Projektbeginn werden 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Ab 7 Tage vor Projektbeginn oder nach Projektbeginn werden 100 % der vereinbarten Vergütung fällig.

Bereits erbrachte Teilleistungen werden in jedem Fall vollständig vergütet.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

Stand: April 2026

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